© 2018 by Ariane Scheffner. StadtKoala - Trageberatung in Berlin.

Meine TrageGeschichte

Aktualisiert: 7. Dez 2018


Schon der #Schwangerschaft war mir klar, dass ich mein #Baby unbedingt tragen will. Der Gedanke, dass er einfach nicht mehr so nah bei mir ist, war für mich schlichtweg unvorstellbar. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch gar keine Ahnung wie intuitiv meine Gefühle und Gedanken waren.


Drei Tage nach der Geburt unseres Minimanns waren wir draußen spazieren. Unsere Hebamme hatte uns damals das elastische Tragetuch gezeigt. Es sieht noch nicht ganz professionell aus, aber Übung macht ja bekanntlich den Meister!

Das #Wochenbett, eine Zeit voller #Liebe, #Nähe, #Geborgenheit, #Kennenlernen, #Stillen und auch ersten Trageerfahrungen ging sehr schnell vorbei, viel zu schnell. Diese Zeit mit meiner kleinen #Familie habe ich sehr genossen, es hat mich glücklich gemacht und erfüllt.

Dennoch hatte ich das Gefühl noch nicht richtig in meiner neuen Rolle als #Mama angekommen zu sein, fühlte mich unsicher. „Ich brauche noch Zeit“, dachte ich. Hinzukamen massive Schuldgefühle, da ich nach 12 Wochen wieder arbeiten und studieren gehen musste, und mein Baby zu Hause blieb. Ich hatte Angst, dass diese Situation unsere starke Verbindung stört, ich keine „gute“ Mama bin (bzw. nicht gut genug) und ja, auch vor Bewertung anderer.

An allen Tagen, an denen ich Zeit mit meinem Baby hatte, habe ich ihn viel getragen, zunächst in einer #Tragehilfe, später auch im #Tuch. Es hat mir als Mama in dieser mich an meine Grenzen bringenden Situation unglaublich viel #Halt und #Sicherheit gegeben. Dieses gegenseitige #Gefühl der Nähe, Liebe und Geborgenheit ließen mich insgesamt besser fühlen und auch mein Baby schien sehr zufrieden. Ich habe gelernt mein Kind besser zu lesen, seine Bedürfnisse zu erkennen und auf diese einzugehen.


Tragen macht einfach glücklich! Ich liebe es meinen Kleinen ganz nah bei mir zu haben, ihn zu beobachten und gemeinsam mit ihm zu lachen. Ich habe ihn auch oft einfach in die Tragehilfe genommen.

Für mich war das #Tragen also von Anfang mehr als nur ein einfaches Transportmittel. Gerade im neuen, unbekannten und auch nicht immer leichten #Mamaalltag war das Tragen mein kleines Wundermittel:

In den Nächten, in denen er nur schrie und sich nicht beruhigen ließ, wurde es durch das Tragen und die wiegenden Bewegungen einfacher. Wenn er krank war und Fieber hatte, hatte die Nähe des Tragens ihn nicht nur Beruhigung, sondern auch eine Körpertemperatur regulierende Funktion durch meinen Körper.


Wir kennen die Wälder und Parks im Osten Berlins in und auswendig. Nahezu täglich waren wir spazieren und haben uns abgelenkt, wenn es mal nicht so gut lief.

Auch heute noch, wo er immer mehr die Welt auf seinen eigenen Beinen erkundet und überall Chaos herrscht, wo er herumwirbelt, hilft mir das Tragen. Dann binde ich ihn mir auf den Rücken, kann aufräumen und wir können gleichzeitig kuscheln. Es hat uns nicht nur durch die schönen Momente, sondern auch durch schwierige, stressige Situationen begleitet und stärkt unser Band immer mehr - auch weiterhin!






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